Warum sollte ich Digital fahren oder schalten bei dem Aufwand?

  • hallo, und meinst Du, das kann mich analog bahner endlich überzeugen, besser gesagt mir die angst nehmen? Weil wenn ich dann lese Ausmessen, einstellen, auslesen....Horror.


    lg Olli

    Wir kamen, wir sahen, wir traten in den Arsch ! Peter Venkman Ghostbusters I

  • hahaha, Aley, ja ich hab ja ne Multimaus, und das mit dem Licht, ja macht ja auch spaß, aber ich winde mich vor dem auslesen der parameter und einstellen, und wennich dann lese mit deinem ausmessen und so, das macht mir einfach angst, ich bin eben der selten fahrer, unbegabter elektroniker, eben der Häuslebauer......

    Wir kamen, wir sahen, wir traten in den Arsch ! Peter Venkman Ghostbusters I

  • mal ne kleine Einweisung was bei mir bezüglich Digital abgeht:


    • - meine Bahn fährt rein analog, da sind also keine Decoder in den Loks, das bleibt auch zukünftig so, bei mir sind die Lokdecoder alle hübsch vereint in dem Steuerprogramm im PC und der steuert alles
    • wirklich digital im klassischen Sinne - also mit Decodern auf der Anlage - ist nur die Steuerung von Lichteffekten, also für die eigentliche MoBa (alles was Schienen hat und auf diesen fährt) völlig ungefährlich, da bleibt alles Analog (aber mit PC gesteuert).
    • Ich kann also mit meinen Digitalspielereien und Selbstbau nix an der fahrenden MoBa kaputt machen oder sie irgendwie stören.
    • zZ bastele ich digtal nur mit Lichtern,naja, letztens auch ne Digitalisierung der Arnold Drehscheibe (das ist aber nicht DCC sondern Stand-alone)
    • sehr bald beginne ich aber auch mit Sound. Das DCC selbstbausystem möchte ich auch zum Abspielen von Sound in stationären mp3-Playern nutzen, dazu dann mehr wenn's konkret wird


    Gruß

    Bernd.

  • Es sind einfach die Möglichkeiten, die eine digitale Steuerung bietet. Das man das Licht jederzeit schalten kann, ist nett, aber nicht mehr.

    Viel schöner ist die weitaus bessere Motorsteuerung; analog regelst Du die Drehzahl über die Gleisspannung, während man bei Digitla immer volle Spannugn auf dem Motor hat, und der mit einer variablen Anzahl an Stromstößen (sorry Bernd , ich wollte es allgemeinverständlich schreiben ;) ) hochgedreht wird. Dies sorgt bei Fleischmannmotoren beispielsweise dazu, das sich die Kollektoren nciht so schnell zusetzen

    Ebenso sorgt die Steuerung des Decoders dafür, das Motoren stets die gleiche Drehzahl beibehalten - dies macht beispielsweise punktgenaues Halten möglich.

    Das Programmieren der Decoder ist mit heutigen Zentralen und Handreglern wirklich einfach, groß Rechnen muss man nicht mehr; außerdem hat's Anleitungen (die beim ersten Mal allerdings sehr verwirrend sein können ...)

    So, später dazu mehr :)

  • Also wenn wir Vergleiche zwischen analog und digital ziehen, dann sollten wir so fair sein und nicht den analogen Fahrregler aus der Startpackung mit den aktuellsten Digitaldecodern vergleichen.


    Ein Heißwolf macht für die analoge Lok in Sachen Motorsteuerung etwa das Gleiche wie ein Decoder für die digitale Lok. Was ein Decoder in der Hinsicht mehr kann, ist die Lastregelung, das Beibehalten der gleichen Drehzahl, wie Alex es nannte.


    Gruß

    Christian

  • Stimmt, Christian :)

    Bisher haben wir auch "nur" die Steuerung der Lokomotiven; interessant wird es bei Bahnhöfen, die mehr als zwei Gleise und vielleicht auch noch komplexe Weichenstraßen haben, und jedes Gleis in jeder Fahrtrichtung befahrbar sein soll.

    Während man hier im Analogbetrieb schon ganz schön tief in die Trickkiste greifen muss, ist das digital kein Problem - da ja die Drehrichtung des Motors nicht mehr über die Polarität der Schiene, sondern vom Decoder vorgegeben wird, ist das nun überhaupt kein Problem mehr.

    Ebenso kann man Digital auch auf dem gleichen Schienenabschnitt zwei Loks mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Richtungen fahren. Ein Riesenplus für alle Crash-Piloten :D


  • Guten Morgen zusammen, guten Morgen Olli,


    auch ich, Olli, war auch mal bis vor Kurzem ein überzeugter "Analogi". Lief ja auch alles prima, die Schaltungen funktionierten und meine Loks rasten sauber durch die Landschaft. Bis....................ja bis ich dann mal erlebte, wie schön diese digidingsten Biester nach ihrer "Umkonstruktion" fuhren.

    Inzwischen sind es schon über 40 meine "Schätzchen", die einen "Computer" im Bauch haben und nun schön stilvoll und tempogerecht über die Anlage zuckeln. Die auch in gleichbleibendem Tempo bergauf und bergab fahren, langsam anfahren, anstatt wie früher loszurasen...... Toll!


    Und was diese Einstellerei anbelangt, Olli, dafür gibt es Betriebsanleitungen und dort steht ziemlich genau, und auch für Deppen wie ich einer bin , verständlich, welche Tasten ich drücken muß um dann etwas (aus-) lesen zu können. Drück ich denn die nächste angegebeneTaste, kann ich so ziemlich alles einstellen, was ich will.


    Ich denke mal, Dir macht, wie mir vorher ebenfalls, diese saublöde "Fachchinesisch" mancher "Digitalidiologen" ne Menge Angst.

    Vorschlag von mir: Olli, bau Dir nen Testkreis, besorg Dir mal ne digidingste Lok und leih Dir ne Multimaus samt Zubehör und dann mach mal ein paar Versuche damit.


    Was Du ändern müßtest, aber das ist eine der leichteten Aufgaben, ist die Stromzuführung. Die muß dann durchgehend gleich sein. den nicht der Regler am Trafo sagt welche Lok fährt, sondern der Mini-PC in der Lok. Ich mußte dazu lediglich ein paar Kabel umlöten. Schalten kann man ja weiterhin völlig analog, da braucht man nix ändern. Man kann nur viele Trafo´s entsorgen und hat damit weniger Stromverbrauch.


    Wie war das doch, was meine alte Großmutter immer sagte? "Versuch macht Klug!"


    Viel Spaß beim üben wünscht Dir der


    OldmaN

  • Was Du ändern müßtest, aber das ist eine der leichteten Aufgaben, ist die Stromzuführung


    Bei größeren Anlagen vereinfacht Kollege Computer dann immens.

    Alleine eine gute Schattenbahnhofsteuerung kostet als Analogie richtig Geld, wenn man (wie ich) dann gleich fünf Schattenbahnhöfe (und die mit unterschiedlichen Gleisanzahlen) hat, wird es interessant. Klar, man kann auch eine First-in, First out-Schaltung bauen, aber wie langweilig ist dass denn? :)

    Bei mir ist das (digital) so gelöst: Ich sag der Steuerung "Um 13:47 fährst Du einen Güterzug aus dem SBF 8,2" - und dann fährt IRGENDEIN dort stehender Güterzug raus*. Sorgt im Spielbetrieb für viel mehr Unterhaltung, und ein Zuschauer kapiert gar nix mehr :D

    *Natürlich kann man das auch so machen, ein ein ganz bestimmter Zug fährt ;)

    Jedenfalls gilt: Mit zunehmender Anlagengröße wird die Analogschaltung immer aufwendiger und störungsanfälliger, während man im Digitalbetrieb bereits auf Kleinanlagen alle Störungsmöglichkeiten hat :D

  • Oooch, Mönsch, Alex,


    ich versuche gerade dem Olli seinen Ängste zu nehmen und Du schmeißt mir gleich wieder alles um!

    >während man im Digitalbetrieb bereits auf Kleinanlagen alle Störungsmöglichkeiten hat :D<

    Kein Wunder, dass der arme Kerl vor Angst schlottert!


    Böser Junge Du!


    devildevil


    OldmaN

  • Also wenn wir Vergleiche zwischen analog und digital ziehen, dann sollten wir so fair sein und nicht den analogen Fahrregler aus der Startpackung mit den aktuellsten Digitaldecodern vergleichen.


    Ein Heißwolf macht für die analoge Lok in Sachen Motorsteuerung etwa das Gleiche wie ein Decoder für die digitale Lok. Was ein Decoder in der Hinsicht mehr kann, ist die Lastregelung, das Beibehalten der gleichen Drehzahl, wie Alex es nannte.


    Gruß

    Christian

    Bezüglich Motorsteuerung und Vergleich mit Heißwolf vollkommen richtig, Christian. Deswegen wird in meiner Steuerung nur mit PWM-Spannung gefahren.

    Viele wissen nämlich gar nicht, wie die eigentliche digitale Motorsteuerung funktioniert und was da elektrisch im Decoder abgeht, nämlich dass es einen Pulsweitensteuerung (genannt PWM) ist, die ein Microcontroller sehr leicht erstellen kann....und die Strompausen dann für eine Drehzahlmessung mittels Generatorspannung zu messen und dann zu regeln, ist für dem Micro dann kein Hexenwerk mehr.


    Die Dauerstromversorgung an den Gleisen bei digital bringt ferner den Vorteil, dass das Thema "Gleisbesetztmelder" einfacher gelöst werden kann, es reicht also ein Stromfühler, die Analogfahrer brauchen um gleiches zu erreichen, auch noch einen Widerstandsfühler, um auch stehende Loks zu messen.


    Generell gesehen, hat Digital einen weiteren riesigen Vorteil, es ist ein s.g. Bussystem und die Anschlüsse an die MoBa sind dezentral gelegen; also alles mit wenig Drähten, völlig ohne gehts natürlich nicht. Aber die Dezentralisierung ist schon ein gewaltiges Plus.

    Ich sehe es schon jetzt bei meiner DCC Lichtsteuerung. Mir wird ganz bange wenn ich mir vorstelle, die vielen einzeln geschalteten LEDs zentral zu verdrahten und dann mit schaltern versehen zu müssen, der Kabelbaum wäre ein Horror. Aber so mit Decodern, ist das alles hübsch übersichtlich und funktionell....und vor allem - weil die Funktionen in Software gegossen sind - man kann sehr schnell und einfach Verbesserungen und Erweiterungen in die Decoder einbauen ... nur mal schnell eine neue Programmversion reinladen.

    Gruß

    bernd.

  • Alles viel zu kompliziert, da hilft nur eins. Oli muß mal hierher kommen und sich das ganze live anschauen. 8o

    Ist wahrscheinlich "gleich um die Ecke"


    Bin ja auch Analog (momentan Nicht-Fahrer), was mich etwas "schreckt" - ich bin eher der Anlagen-/ Geländebauer, Fahren kommt an 2. Stelle.

    Und jetzt eine Anlage digitalisieren: "heisst für mich erstmal pauschal": Equipment kaufen, Decoder (z.Zt. 42 Loks, Köfs, Triebwagen) kaufen und einbauen, etc... ne Menge "Knete" hineinstecken, würde ich das nutzen, dass es im Verhältnis stehen würde,....

  • Guten Abend! Da ist manmal einen Tag nicht da....kicher. ALSO: Angefangen hat es klar 1979 analog, tausende kabel, trennstellen.......

    Seit dem Digitalem Zeitalter wurde ich nur 1x mit einer Anlage 100% fertig, und das in Z, ergo war da digital kein Thema, ich weiß heute geht das auch. Ich habe digital angefangen mit einem Set von Roco mit Lokmaus2, ja war schon ein unterschied zum analogen anfahren, das mit dem Licht ist nur eine spielerei.Aber eine nette....

    Ich habe es nie richtig versucht, zugegeben, mein Freund in Rostock fährt N digital mit Märklins CS2, und ja es ist geil dort zu fahren. Da ich ja nur noch kleine Module fahre, ist das digital wieder nach hinten gerückt, kein SHB, nix, Auch Heißwolf habe ich schon probiert, erste Sahne! Aber wenn man mehr als einen Zug fahren mag oder stehen zu haben mag geht das mit den trennstellen wieder los. Der Hauptteil der Loks die ich fahren werde, werden Fleischmann Magic Train sein, Ich habe sogar schon die Decorder. Mein Twin Center habe ich gestern in der Bucht verkauft, aber meine Multimaus behalte ich, ich denke schon dreüber nach die wenigen Loks in 0e zu digitalisieren, ich müßte mich nur mal in ruhe ransetzen...... danke für Euren vielen Beiträge, keine bange es wird noch bei mir.....

    Wir kamen, wir sahen, wir traten in den Arsch ! Peter Venkman Ghostbusters I