Schaltung benötigt ..

  • MoinMoin an euch Elektrikfüchse :)

    Problem: Beim Einschalten meiner Anlage kommt es immer wieder vor, das mein Versorgungstrafo (Ringkern, Wechselstrom, 6A ) eine etwas seltsame Spannung raushaut. Seltsam deswegen, weil die kurze Spitze (oder Unterspannung) nur so kurz anliegt, das sie mein Messgerät nicht erfasst, es aber reicht, das mit meine Servos in SEHR interessante Positionen fahren. Und zwar soweit aus ihrem eingestellten Bereich, das mir die Stellfedern der Weichen aus den Servoarmen rausspringen.

    Das macht keinen Spass, die wieder einzuhängen. Überhaupt keinen.

    Frage(n): Was ist wahrscheinlicher, Über- oder Unterspannung? Wäre es mit einer Schaltung möglich, a) eine Spannungsspitze kurz zu puffern, und/oder b) den Stromkreis erst aufzumachen, wenn die volle Spannung vorhanden ist?


  • Hallo Alex,


    schmeiß mal Tante Google an und such nach "Einschaltverzögerung".


    Ein einfacher Kippschalter, mit dem Du die Versorungsspannung der Servos nachträglich einschaltest, tuts auch - aber nach denm Herunterfahren der Anlage nicht vergessen, den Schalter wieder umzulegen.

    Oder eben halt einen Netzfilter auf der Sekundärseite einbauen.

    Grüße Michael Peters

  • Als Metallfacharbeiter a.D versteht man da nicht viel

    Wieso? Du kannst doch Moba!!

    Werden die Servomodule an Wechselspannung angeschlossen? Oder kann es auch Gleichspannung sein? Irgendwie muß ja auch in den Modulen eine Gleichrichterschaltung sein, und dann müßte man auch einfach die Dinger mit Gleichspannung versorgen können, und bei Gleichspannung kann man solche Störungen "einfacher" rausfiltern als bei Wechselspannung.


    Grüße Michael Petes

  • Guten Morgen zusammen,


    Alex ,


    ich habe mal für Dich gekugelt. Der Jürgen überläßt solche zeitraubenden, niedrigen Arbeiten auch immer gern für mich. :cursing: Dann lies mal, Du "Grobschmied":

    http://www.elektroniknet.de/el…r-wissen-wollten-979.html


    und dann guggst Du huer:

    http://www.elektroniknet.de/el…r-wissen-wollten-979.html


    Ach, noch was Alex! Netzfiler helfen nicht gegen die Auswirkungen von gekümmeltem, bzw. ungekümmeltem Sauerkraut!!


    fun2fun2fun2fun2fun2


    OldmaN

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  • Hallo Zuasmmen

    @ Dieter


    Jeder hat seine Funktion und seine Daseinsberechtigung, warum sag ich auch immer GOOLGE zu dir, weil du ständig am Suchen bist, nicht nur im Internet, auch in deinen diversen Räumlichkeiten und Schachteln - Dugg und weg........


    Aber nun zu dem Problem.


    Das liegt zum Teil an den verbauten Elektronikkomponenten in den Servos. Die brauchen erst eine stabile Stromversorgung, bevor sie richtig arbeiten können. So ein ähnliches Problem hatte ich auch und das lag da zum Beispiel am Elco der drin verbaut war. Das ist nichts anderes als ein Stromspeicher der sich auf Befehl entläd. Wie oben schon erwähnt, einen Schalter für solche speziellen Ansteuerungen sind da immer gut und die einfachste Lösung. Da gibts schon noch andere Möglichkeiten, aber man sollte es nicht übertreiben, wenn es auch einfacher geht.


    Jürgen

  • Moin Alex,


    vielleicht ist es noch ganz interessant zu wissen, wie deine Servos gesteuert werden.

    Werden deine Servos dauerhaft mit Strom versorgt, versuchen sie also permanent ihre Position zu halten? Ein Servo kann durchaus etwas Strom ziehen. Vielleicht knickt dein Netzteil auch einfach ein, weil erstmal alle Servos ins Leben gerufen werden und vielleicht noch gegen die Federwirkung vom Stelldraht arbeiten müssen.

    Und was versorgt das Netzteil? Wenn da Wechselspannung rauskommt, muss da ja noch was hinterhängen, damit da am Ende Gleichspannung rauskommt.


    Wenn dein Netzteil einen Moment braucht, müsste das Problem auch bei nur einem Servo auftreten. Wenn nicht, liegt das Problem an anderer Stelle.


    Gruß

    Christian

  • Also, mein Aufbau ist inetwa wie folgt:

    220V ---/ --- Ringkerntrafo ---- Servodecoder (Gleichrichter, Servos)

    Wenn ich die 220 einschalte, dann tritt das Phänomen auf.

    Wie die SD's gesteuert werden, muss man schnorpser fragen :) Ich bin Mechaniker, kein Arzt :D

  • Also wenn ich auf Norberts Homepage gucke, steht da beim Servodecoder schon was geschrieben, dass die Decoder erst die Spannung freigeben, wenn sie auch voll da ist. Genauso abschaltbarer Servopuls. Wahrscheinlich ist er da auch der bessere Ansprechpartner.


    Ich weiß nicht, wie viele Servos da letztendlich vom Netzteil leben. Aber mein Gefühl ist, dass bei deiner Kleinanlage ein paar Servos davon leben müssen, die das Netzteil einfach in die Knie zwingen.


    Aber wie gesagt, fragste besser schnorpser .


    Gruß

    Christian

  • Hallo Alex,


    Ein Trafo ist dem Grunde nach ungünstig für die Versorgung von Servodecodern/Servos. Grund hierfür ist das "Einschaltschwingen" mit den 50Hz-Oschis. Geregelte Schaltnetzteile sind da die bessere Alternative, 14V DC dabei völlig ausreichend.
    Was für eine Hardware-Version vom SD hast Du, sofern es um "meinen" SD geht? Ggf. habe ich ein Update für Dich...


    Viele Grüße

    SX1-Norbert

    ===> MoBa mit Selectrix <===
    Selbstbauelektronik für SX:
    Mein MoBa-Portal:  
    Digital: Selectrix (SX) mit: CC2000 (mit/ohne Update-Chip), FCC, RMX, MC2004, versch. Interfaces & Decoder sowie Encoder, Selbstbauelektronik, vorrangig D&H Lokdecoder, Software: TC5.8, ST-Train, RocRail, MoBa. H0 und N

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  • Och Norbert, ich hab da so viele von Dir :)

    Meine Probleme stammen tatsächlich von der 220V-Seite her, seit ich jeden Verbraucher einzeln aufschalte, ist das Problem weg. Da ging wirklich die 220V-Versorgung in die Knie :D

    Aber weil Du grad da bist: Ein "Not-Aus" für SX wäre mal was - Funktion entsprechend dem "STOP"-Knopf auf der MS1 ;)

  • Moin Alex,


    Och Norbert, ich hab da so viele von Dir

    Wahrscheinlich über "Reseller" - von mir direkt wohl nicht ;-) Kein Problem, nur hab ich keinen Überblick, was und wieviel du hast.
    Mit "was" meine ich, welche Hardware-Version der Leiterplatte und welche Firmware-Version. Beides steht i.d.R. auf dem Modul, d.h. Leiterplatten-Version steht im Kupfer, Firmware-Version auf einem Aufkleber, sofern vorhanden.



    Meine Probleme stammen tatsächlich von der 220V-Seite her, seit ich jeden Verbraucher einzeln aufschalte, ist das Problem weg. Da ging wirklich die 220V-Versorgung in die Knie

    Die Trafos wirken im Einschaltmoment wie große Energiespeicher, die erstmal geladen werden müssen. Dies verursacht starke Einschaltströme, auch Primärseitig und kann unter den Trafos zu einem Schwingverhalten führen.
    Wieviele Ringkern-Trafos welcher Leistungsklasse hast Du gleichzeitig in Betrieb genommen?


    Aber weil Du grad da bist: Ein "Not-Aus" für SX wäre mal was - Funktion entsprechend dem "STOP"-Knopf auf der MS1

    Bitte Wunsch genauer spezifizieren ;-) Sowas habe ich schon in Gedanken, gerade für den Verein. Dort entlang der Anlage Knöpfe installieren, mit den man bei Gefahr oder Crash den Fahrstrom wegschalten kann.



    Viele Grüße

    SX1-Norbert

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