Elektrifizierungen im Allgäu

  • Guten Morgen,


    morgen ist dann der vorletzte Tag an welchem zwischen Buchloe und Lindau Züge verkehren.


    Inzwischen haben die Arbeiter bereits alle Kabelkanäle geöffnet, weil, so auf meine Frage, da noch ein Datenkabel rein muß, welches aber später wieder entfernt würde. Wozu dieses diene, konnte man mir jedoch nicht beantworten.


    Jedenfalls sollen jetzt bis zum 10. September alle Masten gesetzt und auch der Fahrdraht angebracht sein. Danach soll wieder Zugverkehr möglich werden.

    Drüben, in der Nähe vom Jürgen, entseht derweil ein Umspannwerk, denn auch die Strecke nach Friedrichshafen soll künftig ohne Dieselstinker befahren werden. Und bis 2019 soll dann der elektrische Betrieb aufgenommen werden. Soweit also der Plan der Bahn.


    Ich werde es mir mal genauer ansehen, wie das mit dem Setzen der Masten und der Anbringung des Fahrdrahtes so läuft. Wenn´s klappt kann ich ja mal davon ein paar Bilder einstellen.

    Mein Glück ist es, dass ich ab Memmingen doch weiter komme bis Ulm und dort über die "Magistrale" auch per Zug nach München fahren kann. Schöne wäre es ja, wenn wenigstens bis Memmigen die Strecke nach München zweigleisig würde. Bis Kaufering ist es ja schon soweit. Wir werden sehen.


    Soweit mal ein kleiner Augenzeugenbericht über die nun "voranschreitende Elektrifizierungdes Zugverkehrs im Allgäu".


    Dann wird unsere "Rennsemmel", der VT 650 nicht mehr solo über die Gleise tuckern, keine 612er Traktion mehr das Allgäu durchqueren, und auch keine Doppeltraktion der alten, roten V 215, V216, V218 mehr die Schnellzügge zwischen München und Zürich hin und her transportieren.

    Ich bin gespannt, welche Ersatzfahrzeuge dann später die Gleise bevölkern. Nun, vielleicht nimmt man dann alte, ausrangierte S-Bahnzüge dazu her. Für die Allgäuer Bauern dürfte das ja wohl ausreichend modern sein.devildevildevil


    Ein etwas süffisanter


    OldmaN