Bernds N-Welt - Baufortschritte

  • weiter geht's an der Anlage.
    meine Lichtdecoder bekommen in diesen Tagen eine neue (bessere :/) Software eingebrannt.

    Bei schlecht zugänglichen Decodern hatte ich schon vorausschauend den Programmierstecker mit (6) Kabeln an besser zugängliche Stellen verlegt.

    Nun stelle ich im praktischen Einsatz natürlich fest, dass diese Anschlüsse noch nicht optimal gelegt sind. zB ist eine Lage in/unter einem Haus nicht optimal, wenn das Haus selbst an dem besagten Decoder hängt und man es nach dem Brennen austesten möchte ohne zuvor den Programmierstecker abziehen zu müssen .... der Stecker gehört neben und nicht in das Haus.


    sieht also ein bisschen wie nach einem Atomschlag aus, wenn die Häuser auf der Seite oder neben ihrem Stammplatz liegen bw stehen müssen.

    DSC05278s.jpg

    Das lange graue Kabel, da entlang saust das Programm in den Decoder.

    Da hinten in de Ecke meiner Anlage kann ich ganz schlecht hinlangen, meine Arme sind zu kurz =O und dann überlegt man sich 3mal ob man funktionierende Steckverbindungen (wie die Hausanschlüsse) mal kurz abzieht. Das Wieder-Draufstecken kann eine Fummelei mit viel Flucherei werden.


    Gruß

    Bernd.

  • Seit wenigen Minuten hab ich auch eine Programm-Version, mit der ich die LED-Helligkeit über DCC mit dem Fahrregler dimmen kann.


    Dazu nehme ich das Datenfeld im DCC-Paket für die Motorspannung und moduliere den Leistungstransistor auf der Decoderplatine mit PWM. Die PICs haben eingebaute PWM-Treiber, sodass das alles super einfach ist.

  • Why not. I fahre digital, steuere mit TC und das alles kann ich gut anwenden. DCC kenn ich auch noch und früher hatte ein Transistor drei Beinchen aber das war's auch.


    Mann muss ja nicht alles können! Frau natürlich auch nicht!!;)

  • Why not. I fahre digital, steuere mit TC und das alles kann ich gut anwenden. DCC kenn ich auch noch und früher hatte ein Transistor drei Beinchen aber das war's auch.


    Mann muss ja nicht alles können! Frau natürlich auch nicht!!;)

    naja, in unserer komplizierten (meist digitalen) Welt, die man sicherlich nicht komplett verstehen kann, versuche ich zumindest in der kleinen Hobbywelt zu verstehen was da abgeht.

    Ich mag die "Black-Box" Welten nicht, ich will wissen was drin ist.

    ich glaube das nennen viele "Neugierde".


    Gruß Bernd.

  • Seit wenigen Minuten hab ich auch eine Programm-Version, mit der ich die LED-Helligkeit über DCC mit dem Fahrregler dimmen kann.


    Dazu nehme ich das Datenfeld im DCC-Paket für die Motorspannung und moduliere den Leistungstransistor auf der Decoderplatine mit PWM. Die PICs haben eingebaute PWM-Treiber, sodass das alles super einfach ist.

    geschickter wäre es wahrscheinlich die Helligkeit mit einem CV-Parameter zu programmieren und den Wert dann im EEPROM ablegen; denn wenn ichs mit der Fahrgeschwindigkeit mache, muß ich den Fahrregler immer passend einstellen, is irgendwie blöd.


    Mein Programm kann die CV-Pakete schon decodieren. Mal sehen wie ich das mit der Roco-LokMaus hinbekomme (diese hab ich). Diese Maus kann nur CV1-CV5 und CV29. Aber wer hindert mich daran diese CV Nummern für eigene Zwecke umzufunktionieren, sprich den Decoder passend zu programmieren. :/

    SaMoBa - Steuerung anologer ModellBahnen mit einem PC ---> Homepage und Tagebuch

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  • so, mit RocRail als Zentrale kann ich meine Decoder jetzt mit allen möglichen CVs programmieren. Das Programm erkennt und decodiert nun die speziellen Header der CV-Pakete richtig.


    So nebenbei hab ich damit festgestellt, dass RocRail wie von der NMRA-Norm verlangt, die CV Pakete im PoM Mode immer zweimal hintereinander ohne ein anderes Paket dazwischen schickt
    Allerdings decodiere ich nicht die Reset-Pakete die vor den CV-Paketen geschickt werden, das erspare ich mir, weil nicht unbedingt nötig.


    Gruß

    Bernd

  • Gibbet dat ooch in deutsch??? devil

  • Gibbet dat ooch in deutsch??? devil

    CV (englisch: Configuration Variables, deutsch: Konfigurations Variable) sind Parameter in einem Decoder, die man mit Kommandos über den DCC-Bus ändern kann.

    Typische CVs sind bei Lokdecodern zB:

    Minimal Motorspannung

    Mittlere Motorspannung

    Maximale Motorspannung

    Anfahr und Bremsverzögerung

    und noch viele mehr


    RocRail: ist u.a. eine simulierte Digitalzentrale in einem PC; der DCC-Bus hängt dann am PC und verbindet die dezentralen Decoder (Lokdecoder oder Zubehördecoder wie meine Lichtdecoder) mit dem PC und damit mit der simulierten Zentrale (RocRail).


    devildevil

  • RocRail: ist u.a. eine simulierte Digitalzentrale in einem PC; der DCC-Bus hängt dann am PC und verbindet die dezentralen Decoder (Lokdecoder oder Zubehördecoder wie meine Lichtdecoder) mit dem PC und damit mit der simulierten Zentrale (RocRail).


    devildevil

    ÖPNV passt ja,...DCC Bus, tzzzt, tzzzt,...:ds3:fun1 verstehe nur Bahnhof, (wobei das ja wieder passend wäre,...

  • so, die Platte ist fertig. Das ist jetzt die Zentrale meines Digitalsystems für die Lichtsteuerungen.


    Ich liebe die kleinen Kabelschächte, das sieht aufgeräumt aus.


    DSC05294s.JPG


    Oben links: 1 PC Netzteil mit 18V Gleichspannung Output

    1 Roco 16V Netztrafo für den Roco-Booster (schwarzer Kasten links)

    Oben Rechts: noch nicht angeschlossen ein MP3-Player von ELV, damit mache ich dann später Sound


    Mitte links: der DCC Roco-Booster


    Mitte: die Platine erzeugt eine einstellbare 9V Gleichspannung für die Decoder und LEDs; zusätzlich noch eine ungeregelte Spannung 16V für Glühlampen, die durch die Decoder gesteuert werden.


    Mitte rechts: ein freies Feld zum Testen von Decodern mit Anschluß eines LCD Display


    Links neben der Lötleiste: ein USB/UART Umsetzer, über den ich PC/Laptop über USB anschließen kann

    Unten links: ein COM/UART Stecker zum Anschluß eines PC über serielle COM Schnittstelle; diese Schnittstelle wird meine Modellbahnsteuerung SaMoBa ansteuern.


    Über der Lötleiste eine 3 polige Doppelstiftreihe: über eine Steckbrücke kann ich damit auswählen, mit welchem DCC Signal ich den Booster steuer:

    • USB vom PC/Laptop, RocRail als DCC-Zentrale unter Windows
    • COM vom PC, RocRail als DCC-Zentrale unter Windows
    • Roco-Maus (die ja bei Roco die DCC Zentrale ist)
    • später werden die Steckbrücken durch Schalter in der Frontplatte ersetzt werden

    Bisher hatte ich die Decoder auf der Anlage direkt mit dem DCC Signal wie es aus den UART Interfacen rauskam, gefüttert. Das funktionierte bisher auch sehr gut. Doch mit der Zunahme von Decodern hab ich nun einen Booster (die schwarze Roco Kiste 10761) dazwischen geschaltet. Hier bei RocRail hatte ich gefunden wie man den Booster mit dem PC verbindet ... http://wiki.rocrail.net/doku.php%3Fid%3Droco-booster-de


    Über den Scart Stecker rechts gehts raus zu den Decodern auf der Anlage mit 4 Signalen:

    1. Masse
    2. 9V (geregelt) ... für Decoder und LEDs
    3. 15V (ungeregelt) ... für Glühlampen
    4. DCC Signal (nur eine Signalhälfte, die andere liegt an Masse)

    Die Holzplatte bekommt noch eine Frontplatte mit einigen LEDs und Schaltern und dann wird das ganze unter die Anlage in ein Rack geschoben....Bilder später


    Gruß

    Bernd.

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  • Meine Lichtorgien gehen weiter ...


    Die Lichtdecoder bekommen jetzt edeviline Software geladen, mit der die LED Helligkeit mit einm CV-Parameter während des Betriebs geändert werden kann.


    Als nächstes werde ich die Zeitsteuerungen der Lichter in den Ein- und Ausschaltsequenzen ebenfalls mit CV Parametern parametrisieren, sodass die dann im Betrieb auch geändert werden können.


    mobamitspass.de/forum5/gallery/index.php?image/83/


    Gruß

    Bernd.

  • ich hab einen nette Feature in meine Licht-Decoder eingebaut, die das Programmieren mit den CV-Parametern erleichtern.


    Anders als bei den Functionkeys (die irgendwelche Lichter an/ausschalten und damit auch eine sichtbare Rückmeldung liefern) geschieht das Laden eines CV Parameters mehr oder weniger im Dunkeln, weil keine unmittelbaren Reaktionen der Lichter sichtbar sind.

    Wenn zB die Lichter an einem Decoder alle aus sind, kann man die Änderung des Helligkeitsparameters nicht sichtbar überprüfen.


    Deshalb hab ich nun sowas programmiert:

    - wenn ein ausgewähltes (sichtbares) Licht aus ist, wird beim Empfang des CV Wertes kurz (0,5 sec) mit der kommandierten Helligkeit das eine Licht angeschaltet,

    - wenn ein ausgewähltes (sichtbares) Licht an ist, wird das Licht kurz aus gestellt und dann mit der neu kommandierten Helligkeit wieder angeschaltet,

    - dazu wird während dieser Rückmeldephase die normale Steuersequenz der Lichter unterbrochen (der augenblickliche Zustand wird kurz für 1 sec eingefrohren)


    Übrigens mit weiteren CV Parametern lässt sich noch hübsch rumspielen:

    - bei Tag/Nacht Übergängen kann die Helligkeit langsam entsprechend einem CV rauf / bzw runtergedimmt werden

    - die Steuersequenzen können verkürzt bzw verlängert werden mit einem CV, das ist besonders hilfreich bei Tests, weil man dann nicht so lange beim Testen der Sequenzen warten und Däumchen drehen muß.


    Also wieder eine hübsche Spielwiese.


    Gruß

    Bernd.

  • heute abend mal eine Totale von meinen "Lichtspielen"


    vergrößert euch das Bild mal, erstaunlich was man bei dem wenigen Licht alles erkennen kann.


    Das ist eine "Langzeitaufnahme"; Licht machen nur die Lichter der Anlage, das Zimmer ist fast dunkel, nur PC-Bildschirm läuft. Dadurch sieht man die Lichtkegel der Laternen vorne im BW, hinten am Bahnhof ist es recht hell, da stehen auch sehr viele Lampen sehr dicht; das könnte man noch besser abgleichen, ich hab ja jetzt die Helligkeitseinstellung mit den CV-Parametern (die im EEPROM abgelegt werden) .... das muß ich alles noch tunen, dann gibt's das nächste Bild

    mobamitspass.de/forum5/gallery/index.php?image/84/

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