Lange Züge - lange Strecken

  • Hallo zusammen,


    nachdem ihr schon die Bilder meiner abgerissenen Anlage gesehen habt
    [REST] Baustellen in Sicht...der ewige Thread
    Betrag 12, will ich als Einstieg in meine neue Anlage mal den Streckenverlauf darstellen. Geplant habe ich mit einer Uraltversion von Winrail, bei der Umsetzung des Planes habe ich mich nicht sklavisch an die Zeichnung gehalten, sondern nur an den etwaigen Streckenverlauf.
    Die Gleiswendel und den Schattenbahnhof habe ich dan "frei Schnauze" gebaut.


    Grüße Michael Peters


    wird fortgesetzt

  • Hallo zusammen,


    jetzt mal ein paar Bilder des Unterbaus:
    Beim Holzhändler meines Vertrauens habe ich gehobelte Dachlatten auf Maß sägen lassen (so kommen wenigsten rechtwinklige Schnitte heraus).
    Zu Hause habe ich dann die Stücke zusammengeleimt und verschraubt. Bevor die Platten aufgelegt wurden, habe ich drei Bahnen 50-poliges Flachbandkabel (AGW28) über die Rahmen gelegt, damit spare ich mir späters Strippen ziehen für Beleuchtung etc.
    Mittig habe ich blanken Kupferdraht (1,5qmm) für die Fahrspannungsversorung, Weichen und zusätzlich 15V verlegt.
    Fortsetzung folgt.


    Grüße Michael Peters

  • Hallo Michael Peters
    wie machst Du das mit den Flachbandkabeln Strom hernehmen.Wird das dann über PC gesteuert?Ich würd da garnicht mehr durschsehen.Oder schlitzt Du die Kabel dann auf und benutzt die Drähte dann.
    Gruß Detlef

  • Das ist ja äusserst solide Arbeit bisher.


    Das mit dem fetten Draht in der Mitte habe ich auch immer gemacht (Haushaltsinstallation vom Baumarkt). Allerdings habe ich isolierten Draht verwendet, um Verwechslungen auszuschliessen.

    Mit freundlichen Grüssen aus der Sonne, Claus drunk


    [align=center]Früher war mehr Lametta!


    Man muß Gedanken bis zu dem Punkt multiplizieren, wo es nicht genug Polizisten gibt, die sie kontrollieren können.
    Stanislaw Jerzy Lec

  • @ Detlef:


    In regelmäßigen Abständen sind in dem Kabel 50-pol. Pfostenstecker eingepreßt - da kann man dann sowohl an einer Stelle ein Signal etc. einspeisen und an andere Stelle wieder abnehmen. Da das Kabel kodiert ist, braucht man nur zu zählen.


    @ Claus:


    die Leitungen habe ich deswegen blank, weil ich dann an jeder beliebigen Stelle eine Litze anlöten kann. Außerdem habe ich an den Rahmendurchführungen eine Beschriftung angebracht, und bei sechs Drähten?


    Grüße Michael

  • die Leitungen habe ich deswegen blank, weil ich dann an jeder beliebigen Stelle eine Litze anlöten kann. Außerdem habe ich an den Rahmendurchführungen eine Beschriftung angebracht, und bei sechs Drähten?


    Ich hatte nur vier und kam dennoch durcheinander. :rolleyes:


    Einfach nur an den Stellen, wo Litzen rankommen sollen, die Isolierung abgeschnitten. Ging einwandohne.


    [IMG:http://cgbier.zenfolio.com/img/s1/v6/p834884926-4.jpg]

    Mit freundlichen Grüssen aus der Sonne, Claus drunk


    [align=center]Früher war mehr Lametta!


    Man muß Gedanken bis zu dem Punkt multiplizieren, wo es nicht genug Polizisten gibt, die sie kontrollieren können.
    Stanislaw Jerzy Lec

  • Michael,
    das wird doch sowieso vor dem Gießharzreinkippen vollständig gestaltet, auch farblich,und aufs Flußbett alle möglichen Materialien, Sand? und Steinchen, auch das Ufer mit Schilf bepflanzen, und erst dann kommt das Harz drauf.
    Deshalb denke ich, das blaue Puren (oder was ist das?) ist dann beim "Füllen" sowieso nicht zu sehen.


    ich würde das Flußbett auch mit Holzleim richtig bockel hart machen vor dem Harzen, ich weiß nicht wie das Harz mit dem Purenschaum chemisch reagiert, schmilzt das nicht durch die chemische Hitze?


    VG Bernd.


    PS: ich selbst hab keine Erfahrung mit dem Harzen

  • ...ich würdeden Untergrund grünbraun gestalten, mit matter Abtönfarbe...
    Eigentlich braucht ein Gewässer, egal, was dargestellt wird, nur eine Tiefe von maximal einem Zentimeter, denn man kann im Normalfall nie bis auf den Grund sehen, da Eintrübungen und Lichtreflexionen ein "hineinblicken" verhindern....

  • das wird doch sowieso vor dem Gießharzreinkippen vollständig gestaltet, auch farblich,und aufs Flußbett alle möglichen Materialien, Sand? und Steinchen, auch das Ufer mit Schilf bepflanzen, und erst dann kommt das Harz drauf.


    Hallo Bernd,


    ja, das steht noch an, ebenso wie die Anpassung an die vorhandenen Berge.
    Meine Hauptsorge ist die Farbe des Gießharzes (es ist schon fast 20 Jahre alt. Aushärten tuts noch, das habe ich vor ca. 2 Monaten ausprobiert
    Kann man da evtl. Farbe drunter mischen? Ich habe mit sowas keine Erfahrung.


    Grüße Michael Peters

  • Hallo Michael Peters
    wie ich so in einschlägigen Zeitschriften gelesen habe sollte man vorher alles abdecken/dichten weil Giesharz überall hinkriecht.uch sollte man das in mehreren Lagen machen also immer erst so 1cm eingiessen trocknen lassen usw.Maximal 3 lagen.Kann man gut nachlesen bei"Bauen wie Brandl"Ausserdem hat jeder seine eigene vorstellung womit er das Wasser nachempfindet.Da gibt es keine festen Vorgaben.Dann kommt es ja noch drauf an was es sein soll.Ein reissender Bach oder ein ruhiger usw.Dementsprechend ist auch der Untergrund zu gestalten.
    Gruß Detlef

  • HI Michael,


    ja, man kann ganz wenig Revell oder Humbrol mit beimischen; als "guter" Farbton hat sich da dunkles Oliv bei stehenden Gewässern bewährt.
    Ich such Dir nachher mal die Revell Farbnummer raus ...


    Aber wirklich nur gaaaaaaanz wenig, und gut durchmischen.



    VG, Alex

    Viele Grüße, Alex



    "Fahren wir schon?"
    "Nein, die freundlichen Mitarbeiter aus dem DB-Kundencenter tragen die Landschaft vorbei"

  • Hallo
    Klarlack soll auch gehen wenn man den untergrund dementsprechend gestaltet oder transparentes Silikon das hab ich mir besorgt und werd es demnächst ausprobieren.
    Gruß Detlef

  • Hallo zusammen,


    die Schichtdicke in dem See soll so ca. 1cm sein, in dem Bach-/Flußablauf so ca. 3mm.
    Wegen der Temperatur beim Aushärten mach ich mir keine Sorgen, Styrodur ist bis ca 110°C formstabil. Habe in Styrodurformen schon etliche Tonnen einer Metallegierung mit einem Schmelzpunkt von 94°C abgegossen.


    Mit dem Humbrol werde ich das mal probieren.


    Grüße Michael Peters

  • Und weiter geht's.


    Bei meinem Holzhändler habe ich mir 12mm Multiplexplatten auf Maß schneiden lassen und auf das Untergestell geschraubt. Kleiner Sägearbeiten wie die Abfahrt zum SBH unten habe ich natürlich noch selbst machen müssen, ebenso wie die Trasse für die Paradestrecke. Der Schattenbahnhof oben ist 5-gleisig + Durchfahrgleis ausgelegt.
    Die Kehre der Paradestrecke habe ich doppelgleisig ausgeführt, so daß hier zwei Züge warten können, ein aus dem Bahnhof kommender Zug schickt einen der beiden Züge auf die Reise, womit sich ein etwas abwechslungsreicherer Betrieb ergibt.


    Die Gleise habe ich alle auf Kork gelegt und mit Gleisnägeln befestigt.
    Nun die Bilder des rechten Anlageteils - da wird der Gleisplan schon verständlicher.

  • Hallo,


    deine Anlage wird beeindruckend. Schön finde ich den kleinen Endbahnhof auf dem Berg.
    Bei der Weite der Anlage, war ich bei dem Bild überrascht. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Gruß Rolf

  • WOW, sieht richtig nach Baustelle aus, Michael. applaus


    Da von unten alles verschlossen ist, hast du sicher schon eine Strategie wie du wo welche abnehmbaren Geländeteile vorsiehst...und jedes Teil mit Steckern versehen, damit Licht in die Häuser kommt 8o ....am besten die Geländeteile als Klappen bauen, weil du sonst 3 Hände brauchst die Stecker zu stecken/lösen mit dem Geländeteil in beiden Händen.


    VG Bernd.

  • So, weiter geht's mit der Vorstellung.


    Diesmal ist der Schenkel der Anlage dran.
    Das erste Bild zeigt den Überhang von dem Hauptteil der Anlage, die etwaige Gleisführung ist mit Bleistift aufgezeichnet.
    Auf dem zweiten Bild ist im Vordergrund die Abfahrt zum SBH zu sehen.
    Für die Auffahrt zur Brücke (3.Bild) habe ich einfach die Platte innen aufgesägt und den äußeren Teil hochgelegt. Die Steigung der Rampe beträgt 2%.
    In Bild 4 ist schon weitgehenst alles mit Styrodur verkleidet, in Bild 5 ist die Gleiswendel zu sehen und in Bild 6 der zu 80% fertigen Anlagenteil.


    Bald geht's weiter.


    Grüße Michael Peters

  • Wow, das ging aber schnell!


    Gefällt mir außerordentlich.

    Mit freundlichen Grüssen aus der Sonne, Claus drunk


    [align=center]Früher war mehr Lametta!


    Man muß Gedanken bis zu dem Punkt multiplizieren, wo es nicht genug Polizisten gibt, die sie kontrollieren können.
    Stanislaw Jerzy Lec